Facelift - Resurfacing
Laserbehandlung, Endoskopie oder offene operative Korrektur
Der klassische Face-Lift als Standard-Eingriff besteht nicht mehr. Eine Vielzahl von Techniken und Behandlungen ermöglichen es, aus einer breiten Palette die richtige individuelle Therapie für jedes Gesicht zu erstellen. Oft erreicht man durch einen schonenden Eingriff mit dem Endoskop oder durch zusätzliches Unterspritzen den natürlicheren und besseren Effekt mit geringerem Aufwand.
Was passiert mit dem Gesicht im Laufe der Zeit?
Die Veränderungen, die wir als Alterungsprozess bezeichnen, beruhen im allgemeinen auf dem Prinzip der Schwerkraft: Durch die Lockerung der elastischen und straffen Bindegewebsstrukturen im Gesicht senken sich im Stirnbereich die Augenbrauen, sodass der Stirnmuskel aktiv die Braue hochziehen muss: die Stirn legt sich in Falten, das Auge erscheint müde. Im Bereich des Jochbogens sitzt ein Fettpölsterchen, welches sich im Laufe der Zeit absinkt und an Volumen verliert. Dabei hinterlässt es nicht nur einen "hohläugigen" Ausdruck, sondern verstärkt die Falte zwischen Nase und Mund. Ein ähnliches Pölsterchen im Wangenbereich setzt sich an die Unterkante des Unterkiefers und verursacht dort eine Unterbrechung der jugendlichen Kieferlinie. Einen Teil dieser Veränderungen kann man durch kleine Tricks kaschieren. Zum Beispiel wird in die verstärkte Nasen-Lippenfalte Eigenfett eingespritzt. All diese kleinen Eingriffe sind aber "Täuschungsmanöver", die die eigentliche Ursache des Altaussehens ignorieren: den Zug der Schwerkraft. Die einzige Methode der natürlichen Rückverlagerung ist das operative Anheben. Es soll keine Verzerrung oder Spannung in der Gesichtshaut bewirken. Ein gutes Face-Lifting wird nicht erkannt, die Patientin oder der Patient schaut erholt und jugendlich, aber nicht operiert aus.
Was kann man machen?
Welche Art der Behandlung sinnvoll ist, kann während des Erstgesprächs entschieden werden. Abhängig von der Hautstruktur entscheidet man sich eher für eine Laserbehandlung oder für eine endoskopische oder offene operative Korrektur. Das klassische Lifting besteht in einer Reduktion der Haut im Hals und Wangenbereich, sowie einer Anhebung der darunter liegenden Weichteilstrukturen. Die Haut dient nicht als Aufhänger, da sonst ein unnatürlicher, gespannter Eindruck entsteht. Durch die Präparation mit dem CO2 Laser sind Schwellung und Blutergussbildung auf ein Minimum reduziert, sodass im Normalfall bereits nach einer Woche die deutlichen Zeichen der Operation verschwunden sind. Die Narben verlaufen von den Schläfen über die Innsenseite des kleinen Knorpels vor dem Gehörgang zum Ohrläppchen und reichen ein kleines Stück horizontal in den behaarten Hinterkopfbereich. So ausgedehnt die Schnittführung auch klingen mag, sichtbar ist im Endeffekt nur eine feine Linie im oberen und untersten Abschnitt des Ohres, dort, wo normalerweise eine Falte verläuft. Bereits nach 24 Stunden hat man keinen Verband mehr. Die Nähte entfernt man zwischen dem 6. und 12. Tag.
Zusammenfassung
Das Wichtigste auf den Punkt gebracht!
- verschiedene Eingriffe sind möglich
- Laserbehandlung, Endoskopie oder offene operative Korrektur
- beim klassischen Lifting wird überflüssige Haut im Hals- und Wangenbereich entfernt
- bereits nach 24 Stunden ist kein Verband mehr notwendig
- Nähte werden nach 1 bis 2 Wochen entfernt
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