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Fragen und AntwortenPlastische Chirurgie in Tirol und Wien
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Hat der Laser Vorteile gegenüber dem Skalpell? Hat der Laser Vorteile gegenüber dem Skalpell? Ich ziehe gerne folgendes Resümee: Der CO2-Laser ist eine enorme Erweiterung des Angebotes und der Möglichkeiten in der Plastischen Chirurgie. Durch das Gerät werden Korrekturen möglich, die bisher nur mit sichtbaren Narben oder gar nicht durchführbar waren. So kann ich z.B.: bei der Unterlidkorrektur unter Umständen dem Patienten eine Narbe ersparen und noch dazu ein besseres Ergebnis bieten als mit der herkömmlichen Methode. Wie wird diese neue Methode vor- und nachbetreut? Wir versuchen hier Wundheilung, zu beschleunigen. Wir bieten deshalb im Haus Dr. Hasenöhrl eine einleitende Behandlung mit einem sanften Peeling zur Reinigung der Haut und Aktivierung der Zellregeneration an. Nach der Operation werden mit Softlaserbehandlung und Lymphdrainage die Schwellung und ein brennendes Gefühl rasch beseitigt. Sobald sich die erste stabile Epithelschichte über der geglätteten Zone gebildet hat, also nach ca. 6-7 Tagen, zeigt unsere Kosmetikerin die optimale Abdeckung für die noch geröteten Areale. Gleichzeitig erhält die Patientin exakte Informationen über Sonnenschutz und Pflegetechniken. Gibt es für Dr. Hasenöhrl so etwas wie ein absolutes Schönheitsideal? Jedes Gesicht ist einzigartig und lässt sich nicht nach bestimmten Regeln standardisieren. Aus einer breiten Palette an operativen Möglichkeiten wird für jeden Patienten ein individueller Behandlungsplan erstellt – das Geheimnis einer guten und natürlichen Korrektur. Eines Ihrer Spezial- und Lieblingsthemen ist die menschliche Nase, warum? Die Nase stellt nicht nur den zentralen Punkt inmitten des Gesichts dar, sondern ist auch, anatomisch gesehen, ein sehr schwieriges und vielschichtiges Gebiet. Oft ergeben sich vollkommen neue Situationen während des Operierens, in denen entsprechend entschieden werden muss: nimmt man vom Knorpel etwas weg, belässt man es bei einer Naht, etc. Die Nase fasziniert mich einfach. Treten Kosmetik und Plastische Chirugie in Konkurrenz? Nein - ganz im Gegenteil. Mit einem ästhetisch-chirurgischen Eingriff setzt man einen neuen Ausgangspunkt, welcher mit Hilfe der kosmetischen Möglichkeiten über lange Zeit erhalten bleiben soll. Im Haus Dr. Hasenöhrl bilden Kosmetik und Plastische Chirurgie eine untrennbare Einheit! Lassen sich auch Männer verschönern? In Europa geht man davon aus, dass sich bereits 30 Prozent aller Männer Schönheitsoperationen unterziehen. Bis vor kurzem waren Männer in der ästhetischen Chirurgie überhaupt nicht präsent. Das Bild hat sich stark gewandelt. Die Männer sind körperbewusster geworden, wünschen sich Waschbrettbauch und Attraktivität auch im Alter. Viele meiner männlichen Patienten arbeiten im gehobenen Management. Das bestätigt den Trend, dass zum beruflichen Erfolg auch gutes Aussehen gehört. Ja, wenn an bestimmten Körperpartien verstärkt Fettdepots auftreten; bei den Frauen an Hüften, Po und Oberschenkel, bei den Männern am Bauch. Man kann an diesen Problemzonen überschüssiges Fett absaugen. Das hat den Vorteil, dass an den Zonen, wo Fett abgesaugt wurde, kein Fett mehr ansetzt. Das heisst aber nicht, dass man nicht wieder an Gewicht zulegen kann. Schöne Ergebnisse kann man nur erzielen, wenn die Patienten auch bereit sind, sich zu bewegen und die Ernährung umstellen. Sind Faceliftings noch gefragt? Ja, aber die Art des Eingriffes hat sich geändert. Die Patienten lassen bereits ab Mitte 30 kleinere Eingriffe vornehmen. In der Fachsprache spricht man von "Rejuvenation". Zur Verjüngung des Gesichtes werden alle paar Jahre kleinere Eingriffe durchgeführt. Der Vorteil: die Eingriffe werden von der Umwelt kaum wahrgenommen, die Komplikationsrate ist sehr niedrig, Mann oder Frau sehen in jedem Alter attraktiv aus. Sind Schönheitsoperationen medizinisch notwendig? Man kann zwischen medizinisch notwendigen Operationen und Schönheitsoperationen keine Grenze ziehen. Medizinisch notwendig ist eine Operation, wenn eine Krankheit vorliegt. In diesem Sinne hat eine zu kleine oder zu große Brust keinen Krankheitswert. Die Operation ist aber trotzdem medizinisch notwendig, weil daraus Krankheiten entstehen können. Bei einer zu großen Brust kann es zu Schädigungen der Wirbelsäule kommen, die später aufwendig und teuer behandelt werden müssen. Zu kleine Brüste können bei Frauen zu psychischen Beeinträchtigungen führen. Neben der ästhetischen Chirurgie ist auch die plastische und rekonstruktive Chirurgie ein wichtiger Aspekt, die dazu verhilft, dass die Betroffen sich wieder wohl fühlen und ein lebenswertes Leben führen können. Dazu zählen Rekonstruktionen nach Tumorentfernungen, Narbenbildungen, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte und Rekonstruktionen nach schweren Unfällen. Wann lehnen Sie eine Schönheitsoperation ab? Es gibt Patienten, die mit völlig überzogenen Vorstellungen in die Praxis kommen. Diesen Patienten rate ich ab bzw. berate sie, welche Eingriffe möglich und auch sinnvoll sind. Es gibt Menschen, die Probleme mit einer Schönheitsoperation kompensieren möchten. Ich operiere nie, wenn ich merke, dass die Entscheidung nicht direkt von der Person selbst kommt, sondern vom Umfeld, vom Partner aufgezwungen wurde. |
Dr. Hasenöhrl: A-1010 Wien, Pestalozzigasse 3, Tel.: 01-3695977, Fax: 01-3672517 Email | Impressum | Newsletter | |